Parkraumbewirtschaftung im Johannesstift: Belange der Betroffenen berücksichtigen!

Das Bezirksamt Spandau wird ersucht, sich beim Evangelischen Johannesstift Spandau dafür einzusetzen, das ab Mai 2026 geplante kostenpflichtige Parkraumkonzept für das Gelände Schönwalder Allee 26 zu überarbeiten. Es sollen die Belange der Mitarbeitenden, Bewohnenden, Ehrenamtlichen, Besuchenden sowie Anrainer der umliegenden Wohngebiete und deren zentrale Fragen und erheblichen Bedenken berücksichtigt werden.

Begründung:

Das Ev. Johannesstift will ab Mai 2026 eine elektronische Parkraumbewirtschaftung für alle das Gelände befahrenden Fahrzeuge einführen. Dies soll über die externe Firma Parken & Management aus Landshut organisiert werden.

Die geplante Kennzeichenerfassung sowie die zu erwartenden Kosten sorgen für große Verunsicherung in der sozialen Einrichtung. So werden u. a. negative Auswirkungen auf das Leben auf dem Gelände, die regelmäßigen Hol- und Bringdienste für dort lebende oder zur Schule gehende Kinder, Besuchende von Pflegeeinrichtungen und die Versorgung befürchtet.

Zudem werden die Notwendigkeit sowie die Kostenstruktur in Frage gestellt und datenschutzrechtliche Belange hinterfragt. Die Bewohnerinnen und Bewohner erwarten von den zuständigen Stellen des Johannesstiftes hierzu Antworten.

Die Anwohnenden der nahegelegenen Waldsiedlung befürchten einen erheblichen Parkdruck in ihrem von zahlreichen schmalen Straßen geprägten Wohngebiet. Dieses ist in der Wichernstraße schon durch die Pepita-Höfe erheblich belastet.

Das Bezirksamt soll dafür Sorge tragen, dass die nachvollziehbaren Sorgen und Bedenken Berücksichtigung finden.

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