Gedenktafel für Käthe Heinemann

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und FDP:

Das Bezirksamt wird ersucht, mit einer Gedenktafel am Haus Behnitz 5 an die Pianistin und Musikpädagogin Käthe Heinemann zu erinnern.

 

Begründung:

Käthe Heinemann wurde am 10. November 1891 in Spandau als Tochter des Komponisten Wilhelm Heinemann geboren. Sie wuchs in dem nach ihrem Vater benannten „Heinemannschen Haus“ am Behnitz 5 neben der Spandauer Schleuse auf. Mit zehn Jahren trat sie erstmals öffentlich mit einem eigenen Konzert auf. Sie wurde als „Spandauer Wunderkind“ bezeichnet. Bereits im Alter von 14 Jahren wurde Käthe Heinemann selbst als Musikpädagogin und Musiklehrerin für Klavierschüler tätig.

Von 1920 bis 1933 feierte Käthe Heinemann als Konzertpianistin große Erfolge.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat sie als Solistin gemeinsam mit dem RIAS-Symphonie-Orchester und dem RIAS-Kammerorchester auf.

Sie konzertierte und unterrichtete bis ins hohe Alter und gab jährlich Konzerte in Spandau. 1972 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen. Käthe Heinemann starb am 07. April 1975 mit 84 Jahren in Spandau. Sie wurde auf dem Friedhof In den Kisseln beigesetzt.

Der Käthe-Heinemann-Weg im Berliner Ortsteil Staaken wurde 1996 nach ihr benannt.

Dem Wunsch des bezirklichen Frauenbeirats folgend, bringen die Initiatoren dieses Anliegen in die BVV ein.

 
 
 
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